Rückblick 2014

„Da war die Ruhe weg.“

Rückblick auf den 17. Tag gegen Lärm

Der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD) hat an mehreren Aktionen mitgewirkt oder hat diese direkt organisiert. Dabei handelte es sich um die folgenden Aktionen:

Pressekonferenz am 29.04.2014:

Am Tag vor dem „Tag gegen Lärm“ fand die bundesweite Pressekonferenz in Berlin statt. Vertreten waren die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) bzw. der Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD), das Deutsche Institut für Normung (DIN), das Umweltbundesamt (UBA) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Die Moderation wurde von der Aktionsleiterin des „Tag gegen Lärm“, Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp, übernommen. Themen waren  „Ruhe als wertvolles Gut“, „Gesamtlärm“ und „Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehrslärm“.

ALD-Veranstaltung „Lärmschutz konkret: Bahnlärm im Düsseldorfer Osten“

Am 29.04.2014 hat der ALD gemeinsam mit der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm eine Vortrags- und Dialogveranstaltung zum Schienenverkehrslärm in Düsseldorf durchgeführt. Dabei wurden die Grundlagen des Lärmschutzes an Schienenwegen und die aktuelle Politik zum Schutz gegen Schienenlärm sowie vor allem die lokalen Probleme diskutiert, um vor Ort gemeinsam nach Lösungen zu suchen (siehe http://www.ald-laerm.de/projekte-des-ald/2014/ald-veranstaltung-zum-schienenlaerm).

Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ (Aktionsleitung DIN)

Erneut fand im Deutschen Institut für Normung (DIN) die Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ statt. Ca. 150 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Berliner Schulen kamen am Tag gegen Lärm an mehreren Stationen mit verschiedenen Lärmfaktoren spielerisch in Berührung und lernten dabei, wie man sich selbst und andere schützen kann. Die beteiligten Schulen haben an diesem Tag den Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten und werden sich in den kommenden Monaten somit auch im Unterricht mit dem Thema „Akustik“ auseinandersetzen.

Lärmspaziergang in Bremen:

Am 30.04.2014 fand ein  Lärmspaziergang, der gemeinsam mit dem VCD, Landesverband Bremen und dem Bremer Autonomen Architektur Atelier durchgeführt wurde, in Bremen statt. Dabei wurden verschiedene Geräuschquellen in unmittelbarer Nähe beobachtet und analysiert. Es wurden aber auch mögliche Minderungsmaßnahmen sowie der Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und sozialem Status thematisiert. Weitere Informationen: siehe http://www.ald-laerm.de/projekte-des-ald/2014/ald-laermspaziergaenge.

Lärmspaziergang in Berlin-Wedding:

Zusammen mit dem Projekt SCHÖNER SPRENGELKIEZ und dem VCD Nordost hat der ALD am 09.05.2014 in Berlin-Wedding einen Lärmspaziergang durchgeführt. Dabei wurden neben hoch belasteten Straßen auch ruhige Nebenstraßen aufgesucht, um unterschiedlichste „lärmtypische“ Gegebenheiten vorzufinden. Die einzelnen Standorte wurden zudem mit der konkreten Lärmschutzpolitik in Berlin (Lärmkarten, Maßnahmen wie Geschwindigkeits­begrenzungen, Programme wie das laufende Schallschutzfensterprogramm) und einer allgemeinen Diskussion zum Lärmschutz und zur Wahrnehmung von Geräuschen verknüpft.

ALD-Veranstaltung „Was kostet Lärm?“

Zusammen mit dem Münchener Forum e. V. und dem Gesundheitsladen München e. V. hat der ALD die Fachveranstaltung „Was kostet Lärm?“ am 20.05.2014 in München durchgeführt, die neben dem zentralen Thema der Kosten des Lärms auch die aktuelle Lärmminderungspolitik in München zum Gegenstand hatte.

  • „Klappern und Plappern – Bürolärm als Stressfaktor unterschätzt“ (dpa), genannte Organisationen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • „Stressfaktor Lärm – Stille ist ein Luxusgut“ (dpa), genannte Organisationen: ALD, Helmholtz Zentrum München, Umweltbundesamt
  • „Krach vermeiden und entspannen – Das hilft gegen Lärmstress“ (dpa/tmn), genannte Organisationen: ALD, Umweltbundesamt
  • „Breites Bündnis ruft zu Demo gegen Bahnlärm auf“ (dpa), genannte Personen: Verkehrsminister Hessen, Infrastrukturminister Rheinland-Pfalz
  • „Lärmschutzbeauftragte berichtet über Kampf gegen Beschallung“ (dpa/lsw), Gisela Splett (Grüne, Verkehrsstaatssekretärin Baden-Württemberg)
  • „Bouffier: Hessen will Flug- und Bahnlärm reduzieren“
  • „Bürgerinitiative gegen Autobahnlärm in Artern gegründet“ (Thüringen)

In Rundfunk und Fernsehen konnten Beiträge zum Tag gegen Lärm in ARD, ZDF, BR, MDR, RBB, SWR, Deutschlandradio sowie im ARDtext (1 Seite), ZDFtext (7 Seiten) und RBBtext (1 Seite) nachgewiesen werden. Beispiele der Beiträge waren:

  • „Wissenswertes – Tipps für mehr Ruhe“, Info Radio vom RBB, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  • „Tag gegen Lärm am 30. April – An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“, rbb-online.de, panorama, Interview mit Michael Jäcker-Cüppers (ALD / DEGA)
  • „Internationaler Tag gegen Lärm – An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“, SWR4, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  • Info Radio  Berlin Brandenburg  – Der Tag gegen Lärm, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  •  „Tag gegen Lärm – Lärm macht krank“, rbb Fernsehen, rbb Praxis
  • „Auf das Gehör achten – Schäden sind irreparabel“, rbb Fernsehen, rbbPraxis
  • „Tag gegen Lärm – Gegen zunehmende Verlärmung“, BR
  • NDR Info Redezeit 21.05h bis 22.00h "Ist Stille Luxus? Wenn Lärm krank macht ", Gäste im Studio: Prof. Dr. med. Andreas Seidler, Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden sowie Dr. René Weinandy, Leiter des Fachbereichs "Lärmminderung im Verkehr" im Umweltbundesamt und Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp TU Berlin

 

Folgen Sie uns auf:

  

Eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.

Unterstützt von: