Was tut meine Stadt?

Für die zweistufige Lärmminderungsplanung gibt die Umgebungslärmrichtlinie unterschiedliche Zeitpunkte für die Erstellung der strategischen Lärmkarten und der Lärmaktionspläne vor. Die Einteilung der Städte ist bezüglich der Einwohnergröße des Ballungsraumes vorgenommen worden. Für die Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Flughäfen gelten Kriterien zum Verkehrsaufkommen.
Ballungsgebiete mit mehr als 250.000 Einwohnern waren in der ersten Stufe aufgefordert, bis zum 30. Juni 2007 strategische Lärmkarten und die darauf basierenden Maßnahmen in einem Lärmaktionsplan bis zum 18. Juli 2008 zu entwickeln. Die Maßnahmenvorschläge waren mit der Öffentlichkeit zu diskutieren, um den Bürgerinnen und Bürgern die Partizipation am Entscheidungsprozess zu ermöglichen.
Dieses Umsetzungsverfahren galt anschließend auch für Ballungsgebiete mit bis zu 100.000 Einwohnern, mit den Stichtagen 30. Juni 2012 für die Lärmkarten und dem 18. Juli 2013 für die Lärmaktionsplanung. In der Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie in nationales Recht betraf die 1. Stufe 27 Ballungsräume, in der 2. Stufe kamen weitere 46 Städte hinzu.

Benutzungshinweis:
Auf den folgenden Seiten sind alle Bundesländer mit den beteiligten Städten und dem Hinweis auf das zuständige Landesamt aufgeführt. Auf den Seiten der Städte ist kurz der Verlauf der bisherigen Lärmminderungsplanung beschrieben. Des Weiteren finden Sie Anschrift und Link zu einem Ansprechpartner, sowie die online-Verweise zur strategischen Lärmkartierung und dem aktuellen Lärmaktionsplan. Wenn das betreffende Bundesland auch ein stadtübergreifendes Internet-Portal zur Richtlinien-Umsetzung betreibt, finden Sie in diesem Falle anschließend den Verweis. Die Verlinkung auf freiwillige Schallschutzprogramme, die von wenigen Städten betrieben werden, ist gegebenenfalls an letzter Stelle zu finden.

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Eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.

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